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Neu im Team: Interview mit Raphael Schallermayer (Marketing & Vertrieb)

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4 Min. Lesezeit
7. April 2026
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Jan: Erstmal: Schön, dass du da bist. Bevor wir über deine Ziele hier bei HospiChef reden: Was wolltest du denn früher mal werden?

Raphi: Ich wollte mal Sportkommentator werden. Ich bin großer Fußballfan und fand’s immer spannend, Dynamiken live zu analysieren. Wer reagiert wie, warum kippt ein Spiel? Im Nachhinein ist Sales gar nicht so weit weg, nur dass es statt Fußball halt Unternehmen sind.

Jan: Fairer Punkt. Und warum jetzt HospiChef statt Bundesliga?

Raphi: Ich wollte etwas verkaufen, das Sinn ergibt. Menübestellsystem im Krankenhaus hört sich erstmal unspektakulär an, bis man merkt, wie viele Prozesse da dranhängen. Wenn das nicht läuft, merken es alle. Updates sind wie eine OP am offenen Herzen. Das fand ich extrem spannend.

Jan: Was glaubst du wird die größte Herausforderung der kommenden Monate in der Kundenansprache?

Raphi: Die Komplexität. Man spricht ja nicht mit "dem Krankenhaus“, sondern mit Küchenleitung, Diätassistenz, IT, Management. Jeder hat andere Bedürfnisse und Blickwinkel. Das finde ich aber auf eine motivierende Art herausfordernd.

Jan: Wie gehst du generell auf neue Kontakte oder unbekannte Situationen zu?

Raphi: Ich versuche nicht, besonders clever zu klingen, sondern komme lieber direkt zum Punkt. Was ist gerade der Kontext? Warum könnte es für das Haus relevant sein? Und wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht. Ich glaube Menschen merken schnell, ob man wirklich zuhört oder nur ein Skript abspult. Ein wirklich gutes Produkt gibt mir dabei auch Selbstbewusstsein.

Jan: Und was wenn jemand trotzdem direkt abblockt?

Raphi: Kurz prüfen, ob es wirklich ein "Nein" ist oder vielleicht gerade einfach nur ein schlechter Moment. Wenn es ein echtes Nein ist, dann sauber rausgehen. Ich will ja keinen Ruf als Nervensäge aufbauen.

Jan: Sehr gesund. Was motiviert dich persönlich im Vertrieb am meisten?

Raphi: Fortschritt sehen. Also merken: Ich werde besser. Gespräche laufen strukturierter, ich verstehe die Einwände schneller, ich erkenne Muster. Und natürlich fühlt sich ein gebuchter Termin einfach gut an.

Jan: Bislang ist niemand im Willkommens-Interview um mindestens eine komische Frage herumgekommen: Welches Essen beschreibt deine Arbeitsweise am besten und warum?

Raphi: Ich würde sagen: Döner. Ich passe mich an: Mehr scharf, weniger Zwiebeln, extra Soße? Ich stelle mich auf mein Gegenüber ein und schaue, was gerade gebraucht wird und wie ich helfen kann. Gleichzeitig bin ich nicht "fancy", sondern liefere. Ich komme auf den Punkt, halte es pragmatisch und bringe Energie rein.

Jan: lacht Das passt zu HospiChef. Worauf freust du dich die nächsten Monate?

Raphi: Ehrlich gesagt aufs Reinkommen. Die ersten eigenen Erfolge haben. Und zu verstehen, wie der Markt tickt und was die Leute wirklich beschäftigt, nicht was auf Strategiefolien oder den Webseiten steht. Ich habe keine Ausbildung als Koch oder jahrelange Erfahrung in der Gemeinschaftsverpflegung von der ich zehren kann. Umso mehr gilt es, echte Empathie für die Personengruppen aufzubauen, die von der Lösung profitieren.

Jan: Klingt gut. Freut mich, dass du dabei bist.

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